Es ist ein Klebevorgang, bei dem ein Coverglas mit einem Touchsensor und/oder mit einem Display in optischer Qualität miteinander verbunden wird.
Es werden die optischen und mechanischen Eigenschaften einer Baugruppe aus Frontglas, Touchsensor und Display entscheidend verbessert.
Neben besserer Lesbarkeit , Erhöhung des Kontrasts und Verringerung von Reflexionen wird eine höhere mechanische Stabilität der Baugruppe erreicht.
Auch ein Eindringen von Staub und Feuchtigkeit zwischen den Komponenten wird ausgeschlossen.
Bei Temperaturschwankungen ist eine Kondensation von Feuchtigkeit nicht mehr möglich.
In den meisten Fällen dient das Optical Bonding dem Aufbringen eines kundeneigenen Coverglases auf das Display oder Display mit Touch.
Die optischen und mechanischen Verbesserungen spielen dabei eine untergeordnete Rolle.
Glas in allen Qualitäten lässt sich bestens verkleben.
PMMA, vorzugsweise mit einer Oberflächenbeschichtung, liefert gute Hafteigenschaften. Gogossenes PMMA z.B. Gehäuseschalen, müssen auf Tauglichkeit geprüft werden, weil die Klebeflächen oft nicht plan und eben sind.
PC (Polycarbonat) weißt die schlechteste Oberflächen- Beschaffenheit auf. Hier muß die Machbarkeit des Optical Bondings genau geprüft werden.
Auch die Displays müssen sich für ein Bonding eignen. Displays mit Metallrahmen können in der Regel gut verarbeitet werden.
Rahmenlose Displays oder Displays mit Kunststoffrahmen müssen geprüft und getestet werden.
Das Verkleben ist ein hochpräziser Vorgang. Er erfordert Wissen und Sorgfalt in höchstem Ausmaß.
Um den hohen Anforderungen des Optical Bonding Prozesses gerecht zu werden, haben wir eine eigene Technologie entwickelt. Umgesetzt mit eigenen Kleberobotern und LED-UV-Härteanlage.
Thermische und mechanische Belastungen von Touchsensor und Display sind damit ausgeschlossen.
Wir verwenden einen hochtransparenten und hochflexiblen Spezialklebstoff von DELO. Dieser hat hervorragende optischen Eigenschaften.
Der Vorgang wird auch als LOCA Bonding beschrieben.
LOCA Bonding bedeutet, das ein sehr transparenter Flüssigklebstoff zwischen zwei Substrate eingebracht wird. Meistens wird dieser mit einem UV-Licht mit genau definierter Wellenlänge ausgehärtet. Die Klebeverbindung bleibt flexibel und UV- beständig und schont die Bauelemente.
Diese bestehen aus einem individuellen Coverglas, dem passenden Touchsensor und dem Display (mit oder ohne PCAP)
Beide Teile werden unzertrennlich optisch miteinander verklebt. Dennoch bleiben sie unter allen Bedingungen elastisch. Temperaturschwankungen werden suverän ausgeglichen.
Der von uns verwendete Delo- Klebstoff wirkt UV-blockend und vergilbt nicht.
Somit wird das darunterliegende TFT vor schädlicher UV-Strahlung weitestgehend geschont.
Vor 10 Jahren gefertigte Toucheinheiten weisen noch keine Alterungserscheinungen auf.
Gerne bieten wir Ihnen das Glas nach Ihren Vorgaben und den Touchsensor, abgestimmt auf die Glasdicke, an.
Natürlich können Sie uns diese Teile zur Lohnfertigung auch beistellen.
Ebenso komplettieren oder Bonden wir Displays auf diese Toucheinheit. In der Regel passiert das durch Air-Gap-Bonding, also mit doppelseitigem Klebeband. Bei kleineren Displays auch mit LOCA-Bonding.
Immer mehr Hersteller bieten Displays mit bereits aufgebrachtem Touch an.
Auch hier können wir Ihnen Ihr individuelles Coverglas darauf bonden.
Z.B. NLT (jetzt Tianma), Ampire, Glyn Familienkonzept, EDT usw.
Auf Wunsch erhalten Sie von uns auch alle benötigten Anschlußkabel, wie USB, LVDS und Inverterkabel.
FAQ
Rufen Sie uns an.
Wir sind persönlich für Sie da.
Oder lieber per Mail?